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Demografischer Wandel: In Deutschland werden Arbeitskräfte rar - Berufs-, qualifikations- und branchenspezifische Analyse bis zum Jahr 2030

Deutschland droht trotz der voranschreitenden Automatisierung ein immer größerer Engpass an Arbeitskräften.Im Jahr 2030 werden deutschen Unternehmen rund 3,5 Millionen weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen als heute. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten steigt um 2,3 auf 44,5 Jahre. Weniger stark von den Auswirkungen des demografischen Wandels betroffen sein werden Österreich und die Schweiz. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC mit dem WifOR-Institut in Darmstadt.
Dazu hat die Frankfurter Algemeine Zeitung zwei Artikel veröffentlicht:
Mensch gegen Maschine
Die Studie vollständige Studie können sie unter www.pwc-wissen.de kostenlos herunterladen.

Ökonomische Bestandsaufnahme und Potenzialanalyse im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie veröffentlicht

Die Digitalisierung wird in den kommenden Jahren in vielen Branchen eine große Rolle spielen. Die Gesundheitswirtschaft ist hierbei keine Ausnahme. Die hier vorliegende Studie definiert den Begriff der digitalen Gesundheitswirtschaft, zeigt die vielfältigen Leistungen und Produkte im Bereich der digitalen Gesundheitswirtschaft auf und grenzt diese voneinander ab. Anschließend nimmt sie eine ökonomische Analyse der Branche vor. Hierbei legt sie einen Fokus auf die Berechnung der Umsätze und Bruttowertschöpfung der Unternehmen, die Produkte der digitalen Gesundheitswirtschaft anbieten. Der Wirtschaftsbereich "Güter der Digitalen Gesundheitswirtschaft" wurde hierbei sehr eng definiert. Dementsprechend gering ist die geschätzte Bruttowertschöpfung der digitalen Gesundheitswirtschaft sowie ihr wirtschaftliches Potential. Die Studie bemisst ihre derzeitige Bruttowertschöpfung auf 4,3 Mrd. Euro. Allerdings zeigt die Studie auf dass die Branche eine hohe Arbeitsproduktivität und Exportquote aufweist. Abschließend schlägt die Studie Handlungsempfehlungen vor, die das Wachstum der digitalen Gesundheitswirtschaft befördern könnten.

Der Endbericht kann hier eingesehen werden: Ökonomische Bestandsaufnahme und Potenzialanalyse der digitalen Gesundheitswirtschaft

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Aktuelle Zahlen zur Gesundheitswirtschaft in Deutschland – Neue Broschüre Gesundheitswirtschaft Fakten & Zahlen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlicht

Die Gesundheitswirtschaft ist eine der größten Branchen der deutschen Wirtschaft. Sie ist durch ihre Innovationskraft und ihre Beschäftigungsintensität ein Wachstums- und Beschäftigungstreiber. Aufgrund dieser hohen wirtschaftlichen Bedeutung analysiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Branchenentwicklung regelmäßig und hat in den vergangenen Jahren zu verschiedenen Aspekten Studien durchgeführt.

Mit der neuesten Ausgabe der Broschüre Gesundheitswirtschaft Fakten & Zahlen stehen ab sofort aktuelle und nach neuesten statistischen Vorgaben ermittelte Kennzahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Branche sowie einzelner Teilbereiche wie z.B. der industriellen Gesundheitswirtschaft zur Verfügung. Darüber hinaus wurde im Rahmen der jüngsten Aktualisierung erstmals auch ein detaillierter Vergleich der Gesundheitswirtschaft in Ost- und Westdeutschland vorgenommen. Für die Durchführung der Aktualisierung zeichnen sich die Forschungsinstitute WifOR und BASYS verantwortlich.

Die Daten zur Gesundheitswirtschaft, die differenzierte Analyse der Branche in Ost- und Westdeutschland sowie weiterführende Erläuterungen zur Umstellung nach ESVG2010 (Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen) stehen in der vorliegenden Publikation bereit.

Quelle und weitere Informationen unter: www.bmwi.de

Veranstaltungsrückblick


Vom 8.-9. Oktober fand der WifOR-Workshop „Education, Health and Labor Market Outcomes“ in Darmstadt statt. Hauptredner der internationalen Fachtagung waren Prof. Dr. Hans-Martin von Gaudecker (Universität Bonn) und Prof. Dr. Patrick Puhani (Leibniz Universität Hannover). Insgesamt nahmen etwa dreißig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Disziplinen Bildungs-, Gesundheits- und Arbeitsmarktökonomik sowie der (Wirtschafts-)Soziologie und Psychologie teil. Weitere Mitglieder des Akademischen Komitees waren Prof. Dr. Thomas Rigotti (Universität Mainz), Dr. habil Christiane Gross (Leibniz Universität Hannover) und Dr. Andrea Mühlenweg (WifOR).

Das Tagungsprogramm kann hier eingesehen werden: Tagungsprogramm.

Aktuelle Publikationen

  • WifOR und BIHK e.V. stellen Zuwanderungsstudie vor.

  • Neue Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der pharmazeutischen Industrie: The Economic Footprint of the Pharmaceutical Industry – Download von Studie und Key Findings.

  • Weiterentwicklung des deutschen Gesundheitssatellitenkontos zu einer Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung: Abschlussbericht. 

  • Vom Gesundheitssatellitenkonto zur Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Ergebnisse des Forschungsprojekts im Auftrag des BMWi.

WifOR in den Medien



 

03.08.2016
 Das Ziel der Tiroler Fachkräfteoffensive ist es, den aktuellen und künftigen Fachkräftebedarf in Tirol abzudecken
03.08.2016
 Fachkräftemonitor startet ab sofort in Tirol
03.08.2016
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03.08.2016
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 FRAX: Zwei Welten am Arbeitsmarkt
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 Ökonom fordert verlässliche Rahmenbedingungen für Gesundheitsindustrie
15.07.2016
 107 000 Fachkräfte zu wenig
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 Aktualisierung des IHK-Fachkräftemonitors von der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz
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30.03.2016
 Fachkräftemonitor Sachsen - Update 2016