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Der ökonomische Fußabdruck ausgewählter pharmazeutischer Unternehmen in Europa

Die im Auftrag des europäischen Pharmaverbandes EFPIA (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations) erstellte Studie quantifiziert erstmalig Bruttowertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte von sieben ausgewählten pharmazeutischen Unternehmen auf europäischer Ebene. Neben direkten Effekten wurden dabei auch indirekte und induzierte Effekte, welche den Einfluss entlang der Zulieferkette beschreiben, berechnet. Es konnte gezeigt werden, dass für jeden direkt beschäftigten Mitarbeiter etwa 5 weitere Arbeitsplätze in der EU indirekt generiert wurden. Des Weiteren wird die herausragende Bedeutung der Unternehmen im Bereich der Forschung und Entwicklung (F&E) beschrieben. Mit einer internen F&E-Intensität von 17,4 % übertrafen die Unternehmen den von der EU für das Jahr 2020 angestrebten Anteil von 3% F&E-Investitionen am BIP um ein Vielfaches. Die sieben Unternehmen – Abbvie, AstraZeneca, Boehringer Ingelheim, Ipsen, Janssen (J&J), Novartis und Sanofi – steuerten zusammen insgesamt 34,6 Mrd. Euro an direkter Bruttowertschöpfung zum Europäischen BIP bei und generierten Ausstrahleffekte in Höhe von weiteren 43,3 Mrd. Euro entlang der Zulieferkette.

Die vollständige Studie können Sie unter hier herunterladen. Die Studie ist nur auf englisch verfügbar.

Ökonomische Kennzahlen der Gesundheitswirtschaft in Hessen

Während der industrielle Teil der Gesundheitswirtschaft auf nationaler Ebene bereits Gegenstand ökonomischer Analysen war und ist, existieren für das Land Hessen bisher keine vergleichbaren Zahlen zur Industriellen Gesundheitswirtschaft (IGW). Diesem Umstand wird mit dem nun durchgeführten Projekt „Die ökonomische Bedeutung der Industriellen Gesundheitswirtschaft in Hessen“ Rechnung getragen und erstmals ein valides und national sowie regional vergleichbares Branchenmonitoring durchgeführt. Dabei wurde die IGW in Hessen hinsichtlich der Bedeutung für Wachstum, Beschäftigung sowie den Außenhandel untersucht und anhand volkswirtschaftlicher Kennzahlen dargestellt. Im Fokus stand zudem die Bemessung der Ausstrahlwirkung der IGW auf die Gesamtwirtschaft Hessens. Als Ergebnis liegen nunmehr national und regional vergleichbare, valide Kennzahlen zur umfassenden ökonomischen Bedeutung der Industriellen Gesundheitswirtschaft für das Land Hessen vor.

Der Download der Broschüre und des Flyers wird gesunheitsindustrie-hessen.de bereitgestellt.

Der ökonomische Fußabdruck der Industriellen Gesundheitswirtschaft in Berlin-Brandenburg

Die Industrielle Gesundheitswirtschaft ist eine Wachstumsbranche innerhalb der Gesamtwirtschaft, zentraler Wirtschaftsfaktor und Impulsgeber für Berlin-Brandenburg. Insgesamt sind in der Region 9,2 Milliarden Euro an Bruttowertschöpfung mit den Aktivitäten der Branche verbunden – etwa so viel wie in der Informations- und Kommunikationstechnik- Branche (IKT).
Die Branche fördert auch die Beschäftigtenzahlen in anderen Bereichen: Während die IGW rund 57.000 eigene Angestellte und Arbeiter hat und damit ein solider und krisenfester Arbeitgeber ist, sichert die Branche weitere 88.000 Arbeitsplätze in der Gesamtwirtschaft. Für jeden direkten Angestellten entstehen also 1,56 weitere Jobs in anderen Branchen der Region.

Broschüre herunterladen

Der ökonomische Fußabdruck des Clusters Life Science Nord

Wie ist das Life Science Nord Cluster aufgestellt? Welche Wirtschaftskraft steckt in der Branche in Hamburg und Schleswig-Holstein? Um zu diesen und weiteren Fragen Kennzahlen zu erhalten, hat Life Science Nord die Studie „Der ökonomische Fußabdruck des Clusters Life Science Nord“ in Auftrag gegeben.
Analysiert wird die industrielle Gesundheitswirtschaft (IGW) als Kern des Clusters. Zur IGW gehören Unternehmen, die Humanarzneiwaren, Medizintechnik, Körper-, Mund- und Zahnpflegeprodukte, Sport- und Fitnessgeräte, gesundheitsrelevante Informations- und Kommunikationstechnologie und Datenverarbeitungsgeräte entwickeln, produzieren und vertreiben (inkl. Großhandel).
Das Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR hat den etablierten Ansatz des „ökonomischen Fußabdrucks“ länderübergreifend auf Hamburg und Schleswig-Holstein angewendet und so erstmals die enge wirtschaftliche Verflechtung der beiden Bundesländer im Rahmen einer Branchenanalyse der IGW dargestellt. Neben der Ermittlung der zentralen ökonomischen Kennzahlen für die gesamte Branche wurde dabei eine für das Cluster Life Science Nord maßgeschneiderte Abgrenzung vorgenommen.
Die vollständige Studie können Sie unter www.lifesciencenord.de herunterladen.

Der Einfluss der Digitalisierung auf die Arbeitskräftesituation in Deutschland - Berufs- und branchenspezifische Analyse bis zum Jahr 2030

Eine zweite Studie zeigt Gewinner und Verlierer der Digitalisierung auf dem Arbeitsmarkt. Die Digitalisierung ist demnach kein "Jobkiller" - durch sie verringert sich der erwartete Engpass von 4,2 Millionen Arbeitskräften in Deutschland bis 2030 um die Hälfte. Mit der Studie, deren Detaillierungsgrad deutlich über bisherige Arbeiten zu diesem Thema hinausgeht, wird dazu beigetragen, die häufig sehr emotional geführte Debatte zu den Auswirkungen der vierten industriellen Revolution auf den Arbeitsmarkt zu versachlichen.

Die vollständigen Studien zur Arbeitskräftesituation und Digitalisierung finden Sie unter pwc-wissen.de.

Demografischer Wandel: In Deutschland werden Arbeitskräfte rar - Berufs-, qualifikations- und branchenspezifische Analyse bis zum Jahr 2030

Deutschland droht trotz der voranschreitenden Automatisierung ein immer größerer Engpass an Arbeitskräften.Im Jahr 2030 werden deutschen Unternehmen rund 3,5 Millionen weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen als heute. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten steigt um 2,3 auf 44,5 Jahre. Weniger stark von den Auswirkungen des demografischen Wandels betroffen sein werden Österreich und die Schweiz. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC mit dem WifOR-Institut in Darmstadt.
Dazu hat die Frankfurter Algemeine Zeitung zwei Artikel veröffentlicht:
Mensch gegen Maschine

Ökonomische Bestandsaufnahme und Potenzialanalyse im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie veröffentlicht

Die Digitalisierung wird in den kommenden Jahren in vielen Branchen eine große Rolle spielen. Die Gesundheitswirtschaft ist hierbei keine Ausnahme. Die hier vorliegende Studie definiert den Begriff der digitalen Gesundheitswirtschaft, zeigt die vielfältigen Leistungen und Produkte im Bereich der digitalen Gesundheitswirtschaft auf und grenzt diese voneinander ab. Anschließend nimmt sie eine ökonomische Analyse der Branche vor. Hierbei legt sie einen Fokus auf die Berechnung der Umsätze und Bruttowertschöpfung der Unternehmen, die Produkte der digitalen Gesundheitswirtschaft anbieten. Der Wirtschaftsbereich "Güter der Digitalen Gesundheitswirtschaft" wurde hierbei sehr eng definiert. Dementsprechend gering ist die geschätzte Bruttowertschöpfung der digitalen Gesundheitswirtschaft sowie ihr wirtschaftliches Potential. Die Studie bemisst ihre derzeitige Bruttowertschöpfung auf 4,3 Mrd. Euro. Allerdings zeigt die Studie auf dass die Branche eine hohe Arbeitsproduktivität und Exportquote aufweist. Abschließend schlägt die Studie Handlungsempfehlungen vor, die das Wachstum der digitalen Gesundheitswirtschaft befördern könnten.

Der Endbericht kann hier eingesehen werden: Ökonomische Bestandsaufnahme und Potenzialanalyse der digitalen Gesundheitswirtschaft

Aktuelle Zahlen zur Gesundheitswirtschaft in Deutschland – Neue Broschüre Gesundheitswirtschaft Fakten & Zahlen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlicht

Die Gesundheitswirtschaft ist eine der größten Branchen der deutschen Wirtschaft. Sie ist durch ihre Innovationskraft und ihre Beschäftigungsintensität ein Wachstums- und Beschäftigungstreiber. Aufgrund dieser hohen wirtschaftlichen Bedeutung analysiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Branchenentwicklung regelmäßig und hat in den vergangenen Jahren zu verschiedenen Aspekten Studien durchgeführt.

Mit der neuesten Ausgabe der Broschüre Gesundheitswirtschaft Fakten & Zahlen stehen ab sofort aktuelle und nach neuesten statistischen Vorgaben ermittelte Kennzahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Branche sowie einzelner Teilbereiche wie z.B. der industriellen Gesundheitswirtschaft zur Verfügung. Darüber hinaus wurde im Rahmen der jüngsten Aktualisierung erstmals auch ein detaillierter Vergleich der Gesundheitswirtschaft in Ost- und Westdeutschland vorgenommen. Für die Durchführung der Aktualisierung zeichnen sich die Forschungsinstitute WifOR und BASYS verantwortlich.

Die Daten zur Gesundheitswirtschaft, die differenzierte Analyse der Branche in Ost- und Westdeutschland sowie weiterführende Erläuterungen zur Umstellung nach ESVG2010 (Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen) stehen in der vorliegenden Publikation bereit.

Quelle und weitere Informationen unter: www.bmwi.de

Veranstaltungsrückblick


Vom 8.-9. Oktober fand der WifOR-Workshop „Education, Health and Labor Market Outcomes“ in Darmstadt statt. Hauptredner der internationalen Fachtagung waren Prof. Dr. Hans-Martin von Gaudecker (Universität Bonn) und Prof. Dr. Patrick Puhani (Leibniz Universität Hannover). Insgesamt nahmen etwa dreißig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Disziplinen Bildungs-, Gesundheits- und Arbeitsmarktökonomik sowie der (Wirtschafts-)Soziologie und Psychologie teil. Weitere Mitglieder des Akademischen Komitees waren Prof. Dr. Thomas Rigotti (Universität Mainz), Dr. habil Christiane Gross (Leibniz Universität Hannover) und Dr. Andrea Mühlenweg (WifOR).

Das Tagungsprogramm kann hier eingesehen werden: Tagungsprogramm.

Aktuelle Publikationen

  • WifOR und BIHK e.V. stellen Zuwanderungsstudie vor.

  • Neue Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der pharmazeutischen Industrie: The Economic Footprint of the Pharmaceutical Industry – Download von Studie und Key Findings.

  • Weiterentwicklung des deutschen Gesundheitssatellitenkontos zu einer Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung: Abschlussbericht. 

  • Vom Gesundheitssatellitenkonto zur Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Ergebnisse des Forschungsprojekts im Auftrag des BMWi.

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