Aktuelles

November 2010

Demografie als Wachstumsmotor

Bis 2050 könnte sich die Zahl der Pflegebedürftigen auf 4,5 Millionen verdoppeln - eine Herausforderung für die Politik, aber auch eine Chance für die Gesundheitsbranche. Denn für Pflegedienstleister dürfte die Demografie zum Milliardengeschäft werden. Gebremst werden kann der Boom eigentlich nur noch durch zwei Faktoren...

Quelle: handelsblatt.com


Wohin mit Oma, Opa, Onkel und Tante?

Deutschlands größter Wachstumsmotor sind nicht Elektroautos oder Solarzellen, sondern alte Menschen. Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt bis zum Jahr 2020 auf 2,9 Millionen Menschen. Der Bundesregierung wächst das über den Kopf.

Das Wifor-Institut der Technischen Universität Darmstadt hat nachgerechnet: Gab es in Deutschland vor drei Jahren noch 700.000 Pflegefälle, werden es bis zum Jahr 2020 rund 2,9 Millionen, bis zum Jahr 2050 gar 4,5 Millionen hilfsbedürftige Menschen sein. Nicht allein die Anzahl könnte zum Problem werden. Hinzu kommt ein wesentlicher Unterschied zu den Pflegebedürftigen von heute: Zur Zeit sind rund 54 Prozent von ihnen älter als 80 Jahre, 2050 werden es dank der steigenden Lebenserwartung 78 Prozent sein...

Quelle: wiwo.de


Wird Altenpflege zum Luxusgut?

Durch den demografischen Wandel in Deutschland wird nach den aktuellen Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes die Zahl der Pflegebedürftigen von 2,2 Millionen im Jahr 2007 auf 2,9 Millionen im Jahr 2020 und etwa 3,4 Millionen im Jahr 2030 ansteigen. Doch bereits heute besteht ein Mangel an geeigneten Pflegekräften. Und wenn nicht bald etwas geschehe, “wird die Pflege durch Fachkräfte zum Luxusgut”, warnt Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa)...

Quelle: ratschlag24.com


Kein Grund zum Jammern

Karl Brenke hat es mit einer kleinen Studie geschafft, die Debatte über den angeblichen Fachkräftemangel mächtig aufzumischen – und voranzubringen. Landauf, landab haben in jüngster Zeit Wirtschaftsvertreter über knappes Personal geklagt. Und nun stellt der Forscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) nüchtern fest: „Ein Fachkräftemangel sei „kurzfristig noch nicht in Sicht“. Dabei hat auch Brenkes Chef, DIW-Präsident Klaus Zimmermann, immer wieder eindringlich vor einem Mangel gewarnt...

Quelle: fr-online.de


Jobmotor Pflege

Die Pflegebranche boomt wie kaum eine andere in der deutschen Wirtschaft. Über alarmierende Szenarien, drängende Forderungen und interessante Perspektiven für Niedergelassene berichtet A&W-Redakteurin Dr. Sabine Glöser.

In der Pflegebranche
 steigt der Bedarf an Arbeitskräften gewaltig, doch dieser Jobmotor droht ausgebremst zu werden. Das jedenfalls befürchtet der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), der mehr als 6.500 private Pflegedienste und Pflegeheime vertritt. Bis zum Jahr 2020, warnt bpa- Präsident Bernd Meurer, fehlen bis 300.000 zusätzliche Pflegekräfte. „Deutschland braucht eine Qualifizierungsoffensive in der Pflege und die Greencard für Pflegekräfte,“ fordert er eindringlich...

Quelle: auw.de


Zahl des Monats: 830.000 Beschäftigte …

… zählte das Statistische Bundesamt Ende 2008 im Pflegebereich. Der Großteil von ihnen – rund 581.000 Beschäftigte – war in stationären oder teilstationären Einrichtungen angestellt. Sie versorgten dort rund 740.000 Pflegebedürftige. Über ambulante Dienste haben 249.000 Pflegekräfte etwa 1,63 Millionen Menschen gepflegt. Insgesamt ist damit die Zahl der Beschäftigten in der Branche erneut gestiegen. Im Vergleich zu 2007 fanden hier rund 20.000 Menschen mehr eine Anstellung.

Der überwiegende Teil der pflegerischen Leistungen (rund 60 Prozent) wurde dabei von der gesetzlichen Pflegeversicherung, auch Soziale Pflegeversicherung genannt, finanziert. Diese wurde 1995 eingeführt, um das finanzielle Risiko einer Pflegebedürftigkeit abzumildern und die Bedingungen für die Versorgung in der eigenen Wohnung zu verbessern. Fortan waren finanzielle oder pflegerische Leistungen nicht mehr an die finanzielle Bedürftigkeit der Betroffenen gebunden.

Quelle: aok-bv.de


Jobmotor Pflege

Studie: Seit 1996 stieg die Zahl der Arbeitskräfte in der Branche um 50 Prozent

In der Pflege entstehen so viele neue Jobs wie in kaum einem anderen Wirtschaftssektor in Deutschland. Das geht aus der gestern veröffentlichen Studie des Wifor-Instituts der TU Darmstadt hervor. Der zentrale Befund der Untersuchung: Zwischen 1996 und 2008 sei die Zahl der Beschäftigten um rund 50 Prozent oder 3,9 Prozent pro Jahr gestiegen. Damit war der Job-Zuwachs in der Pflegebranche etwa sechsmal so groß wie in der Gesamtwirtschaft...

 

Quelle: welt.de


Altenpflegeschule der FAW Fulda startet nächsten Ausbildungsgang in der Altenpflegehilfe

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr beginnt die Altenpflegeschule der FAW Fulda die Ausbildung zum/r Altenpflegehelfer/in. Ende September starteten erneut zehn motivierte Teilnehmer mit der einjährigen Ausbildung. Ein krisensicheres Beschäftigungsfeld erwartet die Teilnehmenden, die derzeit in der staatlich anerkannten Altenpflegeschule der FAW in Fulda die einjährige Ausbildung zum/r Altenpflegehelfer/in absolvieren. „Sie eröffnen sich damit eine neue berufliche Perspektive und einen beruflichen Quereinstieg in einen erfüllenden und abwechslungsreichen Beruf“, so Dirk Niedoba, FAW Akademieleiter. Gleichzeitig verwies Niedoba auf die Zahlen des hessischen Pflegemonitors. Demnach werden in Hessen bis zum Jahr 2020 fast 3000 zusätzliche Altenpflegefachkräfte benötigt...

Quelle: fuldaer-nachrichten.de