Aktuelles

Januar 2012

IHK-Demografierechner erleichtert Firmen Personalplanung

München (dpa/lby) - Mit einem Demografierechner wollen die Industrie- und Handelskammern den Unternehmen im Freistaat ihre Personalplanung bis zum Jahr 2025 erleichtern. In den nächsten Jahren werde die Zahl der Fachkräfte mit einer dualen oder akademischen Ausbildung von 4,1 auf 3,8 Millionen sinken. «Doch viele Unternehmen wissen nicht, wie sich dieser Wandel auf die Alterszusammensetzung ihrer Belegschaft auswirken wird...

Quelle: bild.de


Mit der Zukunft gerechnet

Personalplaner soll Firmen gegen Mangel und Wandel wappnen

München - So ein Betrieb mit mehreren hundert Mitarbeitern kann schon recht unübersichtlich sein - auch für einen Personalchef. Aber selbst bei nur 50 Mann haben die Chefs nicht immer so genau den Überblick. Doch der wäre wichtig: Denn der demographische Wandel und der Fachkräftemangel werden die Arbeitswelt in den kommenden Jahren spürbar verändern. Aber viele Unternehmen wissen nicht, wie sich dies auf ihre Personalstruktur auswirken wird. Deshalb haben Bayerns Industrie- und Handelskammern (BIHK) am Dienstag einen Demographierechner ins Netz gestellt...

Quelle: sueddeutsche.de


IHK München und WifOR stellen den Demografierechner für Bayern vor

Das Instrument ist kostenfrei unter www.ihk-demografierechner-bayern.de verfügbar. Die Besonderheit liegt in der Erweiterung und Verknüpfung des Fachkräftemonitors (www.fk-monitoring.de) um die unternehmerische Perspektive. Durch das neue Analyseinstrument werden Unternehmen schnell und transparent auf zukünftige Herausforderungen bezüglich des demografischen Wandels eingestellt. Das Instrument (www.demografierechner.de) wird im Frühjahr auch für die IHKs in Baden-Württemberg und in Hessen eingeführt.


Technische Universität Berlin und WifOR schließen Kooperationsvertrag

Seit Jahresbeginn 2012 besteht ein Kooperationsvertrag zur Förderung und Ausweitung gemeinsamer Forschungsaktivitäten zwischen WifOR und der Technischen Universität Berlin.


Pressekonferenz zur Vorstellung der Studie „Wachstums- und Beschäftigungseffekte der Mundgesundheitswirtschaft“

Berlin, 20.01.2012 - Die Gesundheitsversorgung in Deutschland wird überwiegend unter Kostengesichtspunkten diskutiert. Aber sie ist gleichermaßen Wirtschaftsfaktor und Jobmaschine. Das gilt auch für den zahnmedizinischen Sektor.Das Darmstädter WifOR-Institut und das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) haben untersucht, welche Wachstums- und Beschäftigungseffekte von der Mundgesundheitswirtschaft in Deutschland bis zum Jahr 2030 zu erwarten sind. Die Ergebnisse der Studie werden in der Schriftenreihe des IDZ veröffentlicht und vorgestellt in einer

Pressekonferenz
am Donnerstag, 16.02.2012 um 11.00 Uhr
im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm 40, Berlin-Mitte

Als Gesprächspartner werden neben den Autoren der Studie Dr. David Klingenberger (IDZ) und Dr. Dennis Ostwald (WifOR) auch der Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr. Jürgen Fedderwitz, und der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Prof. Dr. Christoph Benz, zur Verfügung stehen.Eine Einladung erfolgt in Kürze.

Pressekontakt: BZÄK: Dipl.-Des. Jette Krämer Telefon: 030 40005-150, E-Mail: presse@bzaek.de

KZBV: Dr. Reiner KernTelefon: 030 280 179-27, E-Mail: presse@kzbv.de


Demografischen Wandel in Betrieben meistern

Initiiert wurde diese Kooperation von Holger Kaufmann, Landesvorsitzender der badenwürttembergischenJunioren2011. Marc Glasl, Ressortinhaber Politik der Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg 2011, war verantwortlich für die Koordination sowie die Kontakte zu den Unternehmensvertretern und Fachreferenten. In seinem Einführungsreferat präsentierte Dr. Dennis A. Ostwald, Geschäftsführer des Darmstädter Wirtschaftsforschungsinstituts WifOR, Zahlen und Prognosen zu bestehenden sowie künftigen Personalengpässen im Gesundheits- und Pflegewesen, die das Institut gemeinsam mit PricewaterhouseCoopers (PwC) berechnet hatte. „Es wird heute viel über fehlende Fachkräftegesprochen“, erläuterte Ostwald. „Aber einen flächendeckenden, branchenübergreifenden Fachkräftemangelgibt es derzeit nicht. Momentan ist die Alterung der Bevölkerung unser großes Problem, in wenigen Jahren kommt der Bevölkerungsrückgang hinzu.“ Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes werden im Jahr 2060 rund12,5 Millionen Menschen weniger in Deutschland leben als heute. Bereits im Jahr 2040 gibt es demnach doppelt so viele alte Menschen wie junge. Insbesondere im Gesundheits- und Pflegewesen erwartet Ostwald Engpässe bei Fachkräften. Allein in Baden-Württemberg fehlten aktuell, über die ganze Branchehinweg, rund 25.000 Personen. „Bis zum Jahr 2030 werden es rund 60.000 sein, und das Pflegewesen hat daran mit rund 23.000 einen großen Anteil“, so der Forscher...

Quelle: wjd.de