Aktuelles

Juli 2013


23.07.2013

Vollversammlung: Unternehmer fordern bessere ökonomische Bildung für Schüler

Die Bemühungen zu verstärken, Wirtschaftsthemen in all ihrer Vielfalt auch in den allgemeinbildenden Schulen zu verankern - auf diesen Nenner lassen sich die Forderungen der Unternehmer bringen, die sie dem Staatssekretär im Kultusministerium, Prof. Alexander Lorz, anlässlich seines Vortrages in der Vollversammlung der IHK Kassel-Marburg mit auf den Weg gaben. Unter dem Titel „Mehr Wirtschaft in die Schulen“ hatte dieser zunächst eine ganze Reihe schon erfolgreich praktizierter Maßnahmen aufgezeigt, das Wissen über wirtschaftliche Zusammenhänge zu stärken: So werden Schulen inzwischen mit einem Gütesiegel ausgezeichnet, die eine vorbildliche Berufsorientierung mit Förderung der Ausbildungsreife realisieren. In sogenannten Schülerfirmen gründen Jugendliche fiktive Unternehmen. Und in den Lehrplänen sind Wirtschaftsthemen inzwischen weit integriert. Bei allen dahingehenden Maßnahmen nehmen die Lehrer eine Schlüsselrolle ein.

Weitere Informationen finden Sie hier als PDF und auf www.wirtschaftnordhessen.de.


23.07.2013

IHK-Fachkräftemonitor und Demografie-Rechner liefern nun auch regionale Daten I

Prognosen des aktualisierten IHK-Fachkräftemonitors zeigen, dass Hessens Wirtschaft bis 2015 durchschnittlich rund 100.000 Fachkräfte pro Jahr fehlen. Eine Entwicklung, die sich ab 2020, bedingt durch den demografischen Wandel, noch weiter verschärfen wird“, sagte Dr. Mathias Müller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie-
und Handelskammern. Nun liegen auch Daten für den Bezirk der IHK Kassel-Marburg vor. Dort werden bis 2015 etwa 6000 Fachkräfte pro Jahr fehlen. Bis 2030 könnte sich ein Defizit vom 55.000 Fachkräften entwickeln.

Die Datenaktualisierung zeigt: Vom Fachkräftemangel sind zahlreiche Branchen betroffen. Rund ein Drittel der Unternehmen berichtet von Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. Insbesondere bei den beratenden
und wirtschaftsnahen Dienstleistungen fehlen qualifizierte Fachkräfte, beispielsweise für Tätigkeiten in der Verwaltung und Führung von Unternehmen - in diesen Branchen sind es bis 2015 mehr als 15.000 im  Jahresdurchschnitt. Auch viele Unternehmen im produzierenden Gewerbe haben Probleme bei der Stellenbesetzung. Dort fehlen vor allem Elektroingenieure und Ingenieure des Maschinen- und Fahrzeugbaus...

Weitere Informationen finden Sie hier als PDF und auf www.wirtschaftnordhessen.de.


19.07.2013

PwC-Studie: Pflegefall Gesundheitswesen

Das deutsche Gesundheitssystem steuert auf einen Pflege- und Versorgungsnotstand zu: Ohne eine entschlossene Kursänderung werden im Jahr 2030 mindestens 400.000 Vollzeitkräfte fehlen, davon fast 330.000 in der Kranken- und Altenpflege, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC mit dem WifOR-Institut hervor geht. Rund ein Viertel der notwendigen Vollzeitstellen für Ärzte und etwa ein Drittel der Vollzeitstellen für Pflegekräfte können dann nicht besetzt werden. Im schlimmsten Fall müsste jeder Hausarzt 2030 anstelle von über 10.000 mehr als 15.000 Patientenkontakte im Jahr bewältigen. Ist heute noch jeder Altenpfleger statistisch gesehen für sieben Pflegebedürftige da, muss er 2030 seine Arbeitskraft auf zehn auf Hilfe Angewiesene aufteilen.

“Die drohende Versorgungslücke lässt sich weder durch die Ausbildung zusätzlicher Fachkräfte noch durch die Zuwanderung von Personal aus dem Ausland schließen. Um die Gesundheitsversorgung auf dem bisherigen Niveau zu halten, müssen wir das vorhandene Fachkräftepotenzial besser nutzen. Dies kann gelingen, wenn wir Ärzten und Pflegekräften attraktivere und gesündere Arbeitsbedingungen bieten und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ermöglichen”, so Michael Burkhart, Partner bei PwC und Leiter des Bereichs Gesundheitswesen und Pharma....

Quelle & Weiterlesen unter: agitano.com


19.07.2013

Fehlerquote bei Wahl der Ausbildung verringern

Wirtschaftslandesrat Michael Strugl präsentierte gestern gemeinsam mit AMS-Landesgeschäftsführer Gerhard Strasser und Dennis Ostwald, Geschäftsführer von WifOR ein neues Tool: den Fachkräftemonitor. „Das Modell ermöglicht erstmals die angebots- und nachfrageseitige Betrachtung des Fachkräfteangebots entlang aller Qualifikationsstufen“, erklärte Strugl. Er merkte an, dass viele Jugendliche bei der Wahl ihrer Ausbildung Fehlentscheidungen treffen würden. „Ich würde nicht sagen: 'Macht keine tertiäre Ausbildung', aber wir wollen versuchen, die Fehlerquote bei der Ausbildungswahl zu minimieren“, so der Landesrat. Strasser hält den Fachkräftemonitor, der gratis im Internet zur Verfügung steht, auch deshalb für sinnvoll, weil nach Regionen und Branchen aufgeschlüsselt sichtbar gemacht wird, wo Fachkräfte gebraucht werden...

Quelle & Weiterlesen unter: volksblatt.at


18.07.2013

Oberösterreich ringt online um Fachkräfte

Linz/Berlin. Oberösterreich kämpft mit einem neuartigen Tool gegen den Mangel an qualifizierten Beschäftigten: Der webbasierte "Fachkräftemonitor" listet das Angebot entlang aller Ausbildungsstufen auf und ermöglicht Auswertungen je nach Anforderung. Er wurde bereits in Deutschland von der bayerischen Industrie- und Handelskammer und sechs weiteren Bundesländern eingesetzt, berichtete Wirtschaftslandesrat Michael Strugl (ÖVP) in den Unterlagen zu einer Pressekonferenz am Donnerstag in Linz.

"Der Fachkräftemonitor ist für alle Interessierten kostenfrei", so Strugl zu dem Werkzeug, das im Internet unter www.fachkraeftemonitor.at zu finden ist. 2014 und 2015 soll es aktualisiert und weiterentwickelt werden. Der Monitor wendet sich nicht nur an Unternehmen, sondern auch an arbeitsmarktpolitische Entscheidungsträger, Sozialpartner und Berufsverbände. Er könne zudem in der beruflichen Orientierung eingesetzt werden, erklärte Strugl. Kooperationspartner des Landes sind das AMS, die Wirtschaftskammer, die Arbeiterkammer und die Industriellenvereinigung...

Quelle & Weiterlesen unter: wirtschaftsblatt.at