Aktuelles

Mai 2014

Wasserpreise: IHK-Studie zeigt deutliche Unterschiede in Hessen

Wiesbaden. In Frankfurt wurde die aktuelle Studie der hessischen Industrie- und Handelskammern (IHK) zu den Preisen und Gebühren für Frisch- und Abwasser in Hessen vorgestellt. Untersucht wurden 426 Gemeinden und kreisfreie Städte. Bei Frisch- und Abwasser müssen sich Betriebe in Hessen je nach Standort auf unverändert große Preisunterschiede einstellen.

Nach der Untersuchung bewegen sich die Kubikmeterpreise für Frischwasser im Jahr 2014 in einem Korridor von 0,91 Euro bis 4,64 Euro. Dies entspricht einer Spanne von 3,73 Euro oder 409 Prozent. „Die hessischen Unternehmen stehen im internationalen Wettbewerb und sind darauf angewiesen, dass nicht erklärbare, überhöhte, lokal bzw. regional beeinflussbare Kostenbelastungen zurückgeführt werden“, sagte Matthias Gräßle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern (ARGE), bei der Vorstellung der Untersuchung...

Quelle & Weiterlesen unter: fuldainfo.de


Kartellverfahren dämpfen Wasserpreise nicht

Die Preise und Gebühren für Leitungswasser steigen in Hessen zwar seit Jahren weniger als die Verbraucherpreise insgesamt. Doch zugleich zeigt eine neue Studie, die von den Industrie- und Handelskammern vorgestellt wurde, dass die zahlreichen Kartellverfahren des hessischen Wirtschaftsministeriums die Preiserhöhung nicht auf breiter Front gedämpft haben. Schon gar nicht führten sie dazu, dass die erheblichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Orten eingeebnet wurden. Die Kammern leiten daraus die Forderung ab, dass die Preise und Gebühren für Leitungswasser stärker als bisher vom Staat kontrolliert werden müssten.

Für die Studie hatten Wissenschaftler des Darmstädter Instituts Wifor die Preise und Gebühren für Leitungswasser in allen hessischen Orten im zurückliegenden Jahrzehnt miteinander verglichen. Danach kostete ein Kubikmeter im Jahr 2005 im Durchschnitt 1,73 Euro, 2014 hingegen 1,96 Euro. Der Preisanstieg betrug in diesem Zeitraum im Durchschnitt 1,4 Prozent im Jahr, was unter der allgemeinen Inflationsrate lag. Er hat sich allerdings auch nicht verlangsamt, was zu erwarten gewesen war, nachdem das Wirtschaftsministerium in seiner Eigenschaft als Landeskartellbehörde viele Verfahren gegen kommunale Wasserversorger eingeleitet und zum Beispiel in Frankfurt und Darmstadt eine Senkung der Preise um jeweils 20 Prozent erzwungen hatte...

Quelle & Weiterlesen unter: faz.net


Unverändert große Unterschiede bei Wasserpreisen

Unverändert große Unterschiede bei Wasserpreisen bereitet der IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen Anlass zur Sorge. Der sogenannte Abwassermonitor soll diesbezüglich für mehr Transparenz sorgen.

Quelle & Video ansehen unter: rheinmaintv.de


IHK fordert einheitliche Kontrolle für Wasserpreise

Wegen der riesigen Preisunterschiede für Leitungswasser muss es nach Ansicht der hessische Industrie- und Handelskammern (IHK) eine einheitliche Preiskontrolle durch die Kartellbehörden geben. Die Kontrollen der kommunalen Gebühren seien ein zahnloser Tiger, sagte Matthias Gräßle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der hessischen IHK, am Freitag in Frankfurt. Die Preise für Leitungswasser in Hessen haben nach wie vor ein riesiges Gefälle. Nach einer IHK-Untersuchung müssen derzeit für einen Kubikmeter Frischwasser je nach Gemeinde zwischen 0,91 und 4,64 Euro gezahlt werden - das ist eine Spanne von 409 Prozent. (dpa/lhe)

Quelle: fr-online.de


Unverändert große Unterschiede bei Wasserpreise in Hessen

Bei Frisch- und Abwasser müssen sich Betriebe in Hessen je nach Standort auf unverändert große Preisunterschiede einstellen. Nach einer Untersuchung der hessischen Industrie- und Handelskammern bewegen sich die Kubikmeterpreise für Frischwasser im Jahr 2014 in einem Korridor von 0,91 Euro bis 4,64 Euro. Dies entspricht einer Spanne von 3,73 Euro oder 409 Prozent. „Die hessischen Unternehmen stehen im internationalen Wettbewerb und sind darauf angewiesen, dass nicht erklärbare, überhöhte, lokal bzw. regional beeinflussbare Kostenbelastungen zurückgeführt werden“, sagte Matthias Gräßle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern (ARGE), am Freitag bei der Vorstellung der Untersuchung in Frankfurt.

Beim Abwasser sind die Unterschiede bei den Preisen ähnlich dramatisch. Bei Kommunen ohne Gebührensplitting liegt der größte Preisunterschied bei 297 Prozent, bei Kommunen, die Niederschlagswasser und Abwasser getrennt berechnen, sogar bei 466 Prozent. Neben diesen großen Spannen ist aber auch auffällig, dass es starke Preisänderungen der einzelnen hessischen Kommunen gegeben hat. So ist beispielsweise der Frischwasserpreis pro Kubikmeter Frischwasser in Weilmünster zwischen 2005 und 2014 um fast 30 Prozent zurückgegangen. In Schwalmstadt kam es im gleichen Zeitraum zu einem Preisanstieg von über 160 Prozent. Dies entspricht einem Anstieg um 2,05 Euro auf 3,30 Euro pro Kubikmeter Frischwasser...

Quelle & Weiterlesen unter: ihk-hessen.de


Neue Versionen des IHK-Fachkräftemonitors sowie des IHK-Demografierechners ab sofort online!

WifOR hat in Zusammenarbeit mit den deutschen Industrie- und Handelskammern den IHK-Fachkräftemonitor (www.fk-monitoring.de) sowie den IHK-Demografierechner (www.demor.de) entwickelt, deren Datenbasen jährlich aktualisiert werden. Der IHK-Fachkräftemonitor zeigt die berufsgruppenspezifische Fachkräfteentwicklung differenziert nach Branchen und Regionen bis in das Jahr 2030 auf. Im Zuge der Datenaktualisierung 2013/2014 wurde der Fachkräftemonitor um weitere Analyseoptionen, etwa Durchschnittsalter der Beschäftigten oder Frauenquote einer Berufsgruppe, ergänzt. Darüber hinaus wird das Renteneintrittsalter entsprechend der derzeit geltenden gesetzlichen Regelungen schrittweise auf 67 Jahre angepasst. Diese Version des IHK-Fachkräftemonitors wird derzeit von den Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg und Rheinland-Pfalz angeboten.

Der speziell für Unternehmen entwickelte IHK-Demografierechner zielt darauf ab, eine speziell auf den eigenen Betrieb angepasste Altersstrukturanalyse der Belegschaft bis zum Jahr 2030 zu liefern. Der Nutzer erhält Informationen über die Entwicklung der Altersstruktur und der Ersatzbedarfe in seinem gesamten Unternehmen, einzelnen Berufsgruppen oder Abteilungen bzw. Teams. Darüber hinaus kann ein Vergleich zu der gesamten Branche oder Region vorgenommen werden. Neu implementiert wurde die Berücksichtigung des unternehmerischen Ausbildungsverhaltens. Diese Version des IHK-Demografierechners ist für die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern verfügbar.

Kürzlich wurden die Instrumente im Rahmen einer Fachkräftetagung der bayerischen Industrie- und Handelskammern (nähere Informationen finden Sie hier), einer Pressemitteilung des baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertags (nähere Informationen finden Sie hier) sowie einer Presseveranstaltung der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (nähere Informationen finden Sie hier) vorgestellt.