Aktuelles

November 2014

Gabriel: IT-Sicherheitswirtschaft wächst

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat heute die Studie "Der IT-Sicherheitsmarkt in Deutschland" veröffentlicht. In der Studie wird die wirtschaftliche Situation und Entwicklung der IT-Sicherheitswirtschaft dargestellt. Im Jahr 2013 wurden von der deutschen IT-Sicherheitswirtschaft Güter im Wert von ca. 10,6 Milliarden Euro in 7.500 Unternehmen produziert. Zusätzlich zur inländischen Produktion wurden knapp 3 Milliarden Euro an Gütern der IT-Sicherheit importiert. Das gesamte Aufkommen an IT-Sicherheitsgütern in Deutschland belief sich somit auf etwa 13,5 Milliarden Euro.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel: "Die Studie zeigt die bemerkenswerte Entwicklung der IT-Sicherheitswirtschaft in Deutschland. Sie zählt nicht nur zu den leistungsfähigsten deutschen Zukunftsbranchen und verfügt über erhebliche Wachstumspotenziale. Der IT-Sicherheitswirtschaft kommt auch eine Schlüsselrolle bei der Gewährleistung von Vertrauen, Sicherheit und Datenschutz in einer zunehmend digitalisierten Welt zu."

Die Studie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie von der WifOR Wirtschaftsforschung durchgeführt und untersucht die Entwicklung des Markts zur defensiven IT-Sicherheit. Nicht erfasst ist der Export von Überwachungstechnik. Hier greifen die bewährten Mechanismen der Exportkontrolle. Diese Kontrollen werden derzeit für Güter, die zu repressiven Zwecken eingesetzt werden könnten, verschärft.

Quelle und weiterlesen unter: pressrelations.de


WifOR führt für die Landeszahnärztekammer Hessen die bundesweit erste wissenschaftliche Studie zum Fachkräftemangel in zahnärztlichen Praxen durch

In unterschiedlichen von WifOR durchgeführten Studien konnten bereits Fachkräfteengpässe im Gesundheits- und Pflegewesen, aber auch branchenübergreifend, prognostiziert werden. Die demographische Entwicklung als einer der Haupttreiber stellt gerade auch zahnärztliche Praxen vor Herausforderungen, Fachkräfte und Auszubildende zu finden. Um gesicherte Zahlen zur voraussichtlichen Entwicklung der künftig zur Verfügung stehenden Fachkräfte in hessischen Zahnarztpraxen zu erhalten, gab die Landeszahnärztekammer Hessen als bundesweit erste Zahnärztekammer eine umfassende Fachkräfteanalyse bis zum Jahr 2030 in Auftrag.

Es konnten Fachkräfteengpässe quantifiziert sowie Stellschrauben identifiziert werden, auf Basis derer geeignete Konzepte für die Zukunft entwickelt werden können.

Quelle und weiterlesen unter: Der Hessische Zahnarzt - Mitteilungen der Landeszahnärztekammer Hessen und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Hessen, Ausgabe 9-10 (September/Oktober) 2014, Seiten 3–5.


11.000 Fachkräfte fehlen in der Region Leipzig – IHK-Monitor soll Unternehmen helfen

Leipzig. In der Region Leipzig fehlen laut Industrie- und Handelskammer (IHK) derzeit etwa 11.000 Fachkräfte. Um diesem Mangel in den kommenden Jahren zu begegnen, bietet die IHK in Sachsen nun einen sogenannten Fachkräftemonitor an. Dieser soll Unternehmen helfen, frühzeitig auf Engpässe zu reagieren und langfristig in ihre Mitarbeiter investieren zu können. Auch sollen damit Jugendliche bei der Berufswahl unterstützt werden.

Erstellt wurde der Fachkräftemonitor durch das Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR. Dabei bezog sich das Institut auf Statistiken der Bundesagentur für Arbeit, der Statistischen Ämter, auf Bevölkerungsprognosen sowie auf Konjunktur-Umfragen der IHK. Diese Angaben wurden grafisch aufbereitet und erlauben Prognosen für die kommenden fünf Jahre. „Die Datenbasis des IHK-Fachkräftemonitors wird regelmäßig aktualisiert“, erklärte Thomas Hofmann, Hauptgeschäftsführer der IHK Leipzig, gegenüber LVZ-Online. „Die nächste Aktualisierung findet im Frühjahr 2015 und anschließend jährlich statt.“

Quelle und weiterlesen unter: lvz-online.de


IHK zu Leipzig und WifOR stellen den IHK-Fachkräftemonitor Sachsen vor

WifOR hat in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig den IHK-Fachkräftemonitor Sachsen entwickelt. Ziel ist es, regionale berufsgruppen- und branchenspezifische Fachkräfteentwicklungen bis in das Jahr 2020 aufzuzeigen.

Im Rahmen einer Pressekonferenz, organisiert von der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, wurden am 05. November 2014 die methodische Struktur des IHK-Fachkräftemonitors sowie die wichtigsten Ergebnisse für Sachsen und den IHK-Bezirk Leipzig präsentiert.

Der IHK-Fachkräftemonitor Sachsen ist ab sofort unter www.fachkraeftemonitor-sachsen.de kostenfrei verfügbar. Eine ausführliche Pressemeldung finden Sie hier, eine Kurzbeschreibung können Sie hier einsehen. Darüber hinaus können Sie sich einen Flyer, der die wichtigsten Ergebnisse des IHK-Fachkräftemonitors Sachsen zusammenfasst, hier herunterladen.